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Marina Kleinlein
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Ein letzter Tag in Freiheit oder 10 mm ...?


Es ist vorbei. Ich fass es nicht. Aus. Ende. Fast ein Ganzes Jahr lang. Ich bin verloren. Was soll ich nur tun? Ich hätte mich besser vorbereiten sollen... Es ist vorbei. Ich fass es nicht. Aus. Ende. ...

Diese Gedanken kommen einen zwangsläufig, wenn die Sommerferien zu Ende gehen. Und jetzt hat es auch Bayern erwischt. Morgen beginnt die Schule - ein Grund sich den letzten Tag so schön wie möglich zu machen.

Hier unser Tagesplan:

9:00 Treffen (und ich rede nicht vom netten, schönen 9 Uhr Abend - sondern das fiese, böse 9 Uhr am Morgen.) Einen Kaffe zum wachwerden in der Bäckeria.
In die Stadt gehen.
Einen
Latte Macchiato bei Franco für Zwischendurch.
Weiter durch die Stadt laufen.
Einen
Latte Macchiato zum Abschluss. 

So kam es dann auch.  

Bei uns in Nürnberg gibt es drei NanuNanaLäden - mit allerlei Dekozeugs, Kitsch und Kleinkram. Wir waren in allen drei - und in jedem hab ich was gekauft... Mit drei NanuNana Tüten machten wir uns in ein Schmuckgeschäft. Man muss wissen, dass ich - seit ich mein Bauchnabelpiercing habe - liebend gerne Piercings anschaue.
Ich hatte mir ja geschworen,
nie diese Piercings aus Billiglegierungen für 10 Euro zu kaufen - sondern nur die tollen, desinfizierten - aber 4 mal teureren Piercerstücke. 

Dieser Schwur wurde in Windeseile vergessen, als ich ein wunderschönes Billig-Piercing in Form eines chinesischen Zeichens fand.
Einziges Problem: Welche Größe hab ich? Ich tippte ja mal auf 8 mm. Es gab auch noch 10 und 12. Um nichts Falsches zu kaufen, gingen wir also zu meinem Piercer, der mal eben maß:
“10 mm in etwa” nickte er freundlich, während ich mit einem netten Lächeln tiefe Depression unterdrückte.  (10 mm? Das ist ein Zentimeter!!!! Ich hätte auf 8 getippt...). Als wir das Studio verlassen hatten, ging es also los: 

“Wie fühlst du dich jetzt?” fragte Chrissi freundlich wie immer. “Würde man mir sagen, dass meine Kleidergröße 52 ist, würde ich mich besser fühlen....” bedrücktes Schweigen. “Außerdem bin ich der Meinung, dass nur die letzten 2 mm weh getan haben...” Zu dem Zeitpunkt war ich den Depressionen erlegen. “10 mm...” - murmeln -
Als wir in dem nächsten Schmuckladen huschten, fanden wir sofort ein wunderschönes Piercing.
8 mm. Chrissi zog mich schnell weg, um einem erneuten Schluchzen meinerseits vorzubeugen, als wir ein - nicht ganz so schönes - aber schönes 10 mm Piercing fanden. Wir verabschiedeten uns und ich ging gut gelaunt nach Hause. (Die Depressionen wurden gezielt durch den Kauf des Piercings verdrängt). Dort musste ich - zu meinem tiefen Entsetzten - feststellen, dass das Piercing nicht passte - zu groß! 

Morgen kaufe ich das tolle blaue 8 mm Schmuckstück. Und, ganz ehrlich? Ich bin froh drum *g* 

Eure Marina (2005/06)

 
     
 

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